skip to content

Victor Kleins letzte Hochrechnungen

Rosen im Kaffeehaus

Matthias Ohler am 15.02.2013

-> Hier können Sie Kommentare lesen oder schreiben

Rosen in einem Krug, beieinander versammelt, als hätten sie sich füreinander verabredet, einige hätten sich mehr oder weniger spontan dazu gesellt; so liegen sie nun mehr miteinander als dass sie stehen; ist eher, so wie sie untereinander sind, Ergebnis von Geschehen als von Arrangement. Solchermaßen gesehen, sind sie zum Weinen schön arrangiert.

Kommentare

21.02.2013

MatO

Ich glaube, Victor denkt im Sinne einer Unterscheidungs-Erfahrung, die zwei Seiten herstellt (Spencer-Brown), die aber bei aller Unterschiedlichkeit eine gemeinsame Erfahrung an sich selbst hergeben, die man als so was wie eine gemeinsame Umgebung erleben könnte (Schmerz), die vielleicht einer anderen Unterscheidung geschuldet ist. Die aufzusuchen ist spekulative Philosophie, Poetisches Denken, Bildende Kunst, vielleicht Wissenschaft. VK in einer Überlegung aus früheren Jahren: "Er sitzt alleine im Frühstücksraum. Er hätte jetzt die Möglichkeit, Überlegungen anzustellen. Es gibt nichts, was er in diesem Augenblick tun müßte. Es regnet monsunartig und stürmt. Er könnte lesen; Erfahrungen bestätigen oder bestätigt finden. Er könnte sogar riskieren, den Part des Schreibenden zu spielen. Er könnte auch zu C. gehen. Wer Überlegungen anstellt, tut relativ wenig."

20.02.2013

Bin einfach so

Ist der Solipsismus nicht der Schmerz? Wenn man sich damit abgefunden hat, ist es natürlich kein Schmerz mehr.
Und was sind die jeweils "eine und andere Seite des Schmerzes"?

19.02.2013

Victor Klein

Kontrollverlust ist die andere Seite der Kontrollillusion, wie der Solipsismus die andere Seite des Schmerzes.

19.02.2013

Bin einfach so

Durch Kontrolle, das können Frauen.
Vor was fürchtet sich der Mensch mehr: vor dem Verlust der Begegnung (geschehen gelassen oder arrangiert) oder dem damit einhergehenden Kontrollverlust, den das für die eigens zusammengezimmerte Welt bedeutet?

19.02.2013

Valery Klein

Wie arrangiert man das?

19.02.2013

Bin einfach so

Sich wirklich begegnen, es geschehen lassen - ohne Arrangement.

Hier können Sie Kommentare schreiben

Zur Übersicht